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Badische Weine zu Winzerpreisen

Markgräflerland

Karte Markgräflerland

Markgräferland, die Heimat des Gutedel

Der Name "Markgräflerland" entstand vor etwa 100 Jahren und bezeichnete den südlichen Teil der Markgrafschaft Baden-Durlach. Heute wird das gesamte Rebland, das sich rechts des Oberrheins vom Grenzacher Horn bei Basel bis zum Freiburger Vorort St. Georgen erstreckt, Markgräflerland genannt. Etwa 3.121 Hektar Rebland verteilen sich hier auf den Hügeln zwischen Schwarzwald und Oberrhein. Die idyllisch gepflegten Weindörfer und die imposanten Bergformationen des Schwarzwaldes im Hintergrund geben der Hügellandschaft mit Rebhängen, Obstgärten, Wiesen und Wäldern ein liebenswertes Erscheinungsbild, das schon der alemannische Heimatdichter Johann Peter Hebel als "Paradiesgärtlein" beschrieben hat. Im Markgräflerland gibt es unzählige, mit dem Weinbau verbundene Kulturdenkmäler, heimelige Orte, bodenständige Dörfer und Städtchen zu entdecken. Eine Region, die wegen ihrer Thermalquellen und ihrem südlichen, milden Klima schon seit den Römern beliebt war und heute noch viel Wohlgefühl verbreitet. Ein Landstrich, in dem schon immer Literaten und Maler, lebensfrohe Urlauber und Genießer zu Gast sind. 

Klima und Böden:

Die Böden der Markgräfler Reblagen sind zum großen Teil aus einer mehrere Meter dicken Lössschicht gebildet. Man findet jedoch auch tonige Lehm- und schwere Mergelböden, die an den Hanglagen von Urgestein abgelöst werden. Einige der Böden der besten Reblagen sind durch Verwitterung aus den nördlichen Ausläufern des Jurakalkes hervorgegangen. Das feuchtwarme Klima und die wasserspeichernden, fruchtbaren Böden bieten ideale Bedingungen für die Sorte Gutedel, die in keinem anderen deutschen Weinanbaugebiet größere Bedeutung hat.


Rebsorten und Weine:

Der Gutedel mit seiner molligen, zartschmelzenden und doch frisch anmutenden Textur und den Assoziationen von allerlei gelben Früchten mit feinem Aromaspiel von Mirabelle, Birne, Melone, nussigen Anklängen und weissem Nougat ist meist leicht im Alkohol. Mit viel Bekömmlichkeit und Trinkfreude steht der Gutedel exemplarisch für heiteren Weingenuss aus dem Markgräflerland.

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