WG Waldulm

In keinem anderen Buch steht so viel über Reben und Wein, als in der Bibel und dass die Kirche seit jeher sehr mit dem Weinbau und der Verarbeitung der Weintrauben vertraut ist, ist in vielen Schriften und Bildern überliefert. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Weinbau nach dem 1. Weltkrieg in Waldulm durch die Pfarrherren und Geistlichen stark beeinflusst und geprägt wurde. Diese waren es auch, die zu ihrem eigenen Lebensunterhalt das erzbischöfliche Pfarrgut bewirtschafteten.

Dieses Gut von 10 Hektar Größe wurde im Volksmund als Pfarrberg bezeichnet. Es war unterteilt in 6 Hektar Ackerfläche, 2,5 Hektar Reben und 1,5 Hektar Mischwald. Die Rebfläche galt als Versuchs- und Musteranlage der Badischen Landwirtschaftskammer in Karlsruhe die den Pfarrherren beratend zu Seite stand. Am 25. November 1928 nahm die Erfolgsgeschichte "Winzergenossenschaft Waldulm" dann ihren Lauf.

Vom damaligen Ortspfarrer Wilhelm Fichter gegründet stand sie sozusagen schon von Kindesbeinen an unter einem Göttlichen Stern. Herr Fichter stammte aus einer Winzerfamilie in Achkarren und war somit schon Zeit seines Lebens mit den Reben und dem Wein verbunden. So lag es nicht fern, dass er sich mit Engagement und Liebe für die Waldulmer Winzer einsetzte, um den Weinbau in Waldulm zu fördern und bessere Erlöse für den edlen Tropfen zu erzielen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und nur einigen wenigen Mitgliedswinzern, ist die Winzergenossenschaft Waldulm heute einer der bekanntesten Weinbaubetriebe Badens. 

Mittlerweile bewirtschaften ca. 220 Winzer knapp 140 Hektar Rebfläche hauptsächlich an den Lagen Pfarrberg und Kreuzberg.

Waldulmer Wein…weil´s einfach schmeckt!

Weine des Winzers in unserem Online-Lädle